02.11.2010, 08.00 Uhr:
Schulinterne Lehrerweiterbildung
(Bezirk Küssnacht)
11.11.2010, 19.30 Uhr:
Eltern-Event zum Thema Elternmitwirkung
(Schulhaus Ebnet, Küssnacht)
22.11.2010, 08.00 Uhr:
Öffentlicher Schulbesuchstag
(Alle Schulhäuser des Bezirks Küssnacht)
23.11.2010, 08.00 Uhr:
Öffentlicher Schulbesuchstag
(Alle Schulhäuser des Bezirks Küssnacht)
24.11.2010, 08.00 Uhr:
Öffentlicher Schulbesuchstag
(Alle Schulhäuser des Bezirks Küssnacht)
Schulleiter Kurt Sidler verlässt nach elfjähriger Tätigkeit die Bezirksschulen Küssnacht. Er wird am 1. Juli 2010 neuer Geschäftsführer des Gemeindeverbands LuzernPlus.

Kurt Sidler
Der Gemeindeverband LuzernPlus ist der starke Entwicklungsträger für die Region Luzern. Er bietet 22 Gemeinden (21 aus dem Kanton Luzern, 1 aus dem Kanton Nidwalden) eine leistungsfähige Plattform für Kooperationen auf freiwilliger Basis. Zudem vertritt der Verband die Region Luzern gegenüber anderen Regionen und Organisationen, dem Kanton Luzern und dem Bund und verleiht ihr im Standortwettbewerb Kraft und Profil. Mit der Umsetzung der anspruchsvollen Aufgaben hat der Vorstand des Gemeindeverbands LuzernPlus den heutigen Leiter der Bezirksschulen Küssnacht, Kurt Sidler, betraut.
Kurt Sidler nimmt im nachfolgenden Interview zu einigen Fragen Stellung.
Nach über 11-jähriger Tätigkeit als Schulleiter in Küssnacht wechseln Sie per 1. Juli 2010 als Geschäftsleiter zum Gemeindeverband LuzernPlus. Welches sind die Gründe dafür?
Kurt Sidler: Vorausschicken muss ich, dass die Arbeit als Leiter der Bezirksschulen Küssnacht nach wie vor ausserordentlich spannend, interessant und herausfordernd ist. Für mich bietet sich jetzt aber die Möglichkeit, im Alter von 55 Jahren nochmals eine anspruchsvolle berufliche Herausforderung in Angriff zu nehmen und meine bisher gemachten Erfahrungen einbringen zu können. Die vielseitige und sehr breitgefächerte Aufgabe als Geschäftsleiter des Gemeindeverbands reizt mich. Der Entscheid, die Stelle zu wechseln, ist mir aber alles andere als einfach gefallen. Ich durfte in den letzten elf Jahren mit der Küssnachter Bevölkerung und mit allen Partnern der Schule mit Bezirkrat, Schulrat, Teamleitern, Lehrerschaft, weiteren Mitarbeitenden, Eltern, Schülern etc. ein sehr gutes Verhältnis pflegen.
Dass Sie eine neue Stelle bei einem Gemeindeverband antreten, das überrascht schon ein bisschen. Aufgrund Ihrer bisherigen Tätigkeit als Schulleiter sowie als Verwaltungsratspräsident einer Bank hätte man eher einen Wechsel im Schul- oder im Finanzbereich erwartet.
Kurt Sidler: Wäre ich weiterhin im Bildungsbereich tätig, so sähe ich absolut keinen Grund, die Bezirksschulen Küssnacht zu verlassen. Die Arbeit hier hat mir immer sehr gut gefallen. Und was den Finanzbereich betrifft, habe ich als Verwaltungsratspräsident einer Bank einen guten Einblick in diese Geschäftsabläufe. Eine Vollzeitanstellung bei einer Bank oder einem anderen Institut würde mich aber nicht reizen.
Sie haben am Freitag, 26. Februar 2010, schulintern Ihre Kündigung und Ihren Stellenwechsel kommuniziert. Wie sind die Reaktionen darauf ausgefallen?
Kurt Sidler: Ich habe bereits am Freitagnachmittag viele E-Mails und SMS erhalten. Der Grundtenor lag zwischen Bedauern, dass ich die Bezirksschulen Küssnacht verlassen werde, und Verständnis, dass ich die Gelegenheit am Schopf packe und eine neue berufliche Herausforderung in Angriff nehme. Die vielen, überaus herzlichen Reaktionen haben mich betroffen gemacht und zum Nachdenken angeregt. Ich bin aber trotzdem überzeugt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Die Zeit ist jetzt reif für diesen Wechsel.
Welches waren aus Ihrer Sicht die Highlights Ihrer Tätigkeit als Schulleiter in Küssnacht?
Kurt Sidler: Da gibt es einige zu erwähnen. Beispielsweise die erfolgreiche Einführung des 2-Jahres-Kindergartens, die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Seematt 2 in Küssnacht und die Tatsache, dass unsere Schulorganisation im Grossen und Ganzen gut funktioniert. Ich durfte zudem während all der Jahre spüren, dass unsere Schülerinnen und Schüler grossmehrheitlich gerne zur Schule kommen. Von der vielzitierten Schulverdrossenheit habe ich nie etwas bemerkt.
Werden Sie auch nach dem Stellenwechsel in den Kanton Luzern mit Küssnacht verbunden bleiben?
Kurt Sidler: Auf jeden Fall. Ich habe in den letzten elf Jahren viele Freundschaften mit Küssnachtern geschlossen und möchte diese natürlich weiterhin pflegen. Berührungspunkte könnte es aber auch in beruflicher Hinsicht geben. Weil seit kurzem auch die Seegemeinden Greppen, Weggis und Vitznau dem Gemeindeverband angehören, macht es aus meiner Sicht durchaus Sinn, dass auch der Bezirk Küssnacht als starker Partner am Vierwaldstättersee und Nachbar des Kantons Luzern dieser Entwicklungsregion beitritt.
Wird man Sie weiterhin am Küssnachter Klaustag als Klausjäger in Aktion sehen?
Kurt Sidler: Das Küssnachter Klausjagen ist ein grandioser Brauchtumsanlass. Für mich ist ganz klar, dass ich auch künftig aktiv am Klausjagen teilnehmen werde. Ich hoffe nur, dass mich die Klausjäger weiterhin akzeptieren werden, auch wenn ich die Bezirksschulen Küssnacht verlassen habe.
Was übergeben Sie am 1. Juli 2010 Ihrer Nachfolgerin oder Ihrem Nachfolger an der operativen Spitze der Bezirksschulen Küssnacht?
Kurt Sidler: Eine gute Schule mit einer funktionierenden Struktur sowie eine interessante, anspruchsvolle und spannende Aufgabe als Schulleiterin oder Schulleiter. Die Schule entwickelt sich ständig weiter. Dieser Herausforderung muss sich meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger stellen. Wichtige Themen werden das pädagogische Konzept und die Integration darstellen.
